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31.08.2018, 15:56 Uhr | Wolfgang Fröhlich
Die Sommerpause geht zu Ende: Auf Verwaltung und Gemeinderat warten viele Aufgaben!
Artikel auch im Amtsblatt der Gemeinde Tamm vom 07.09.2018

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

diese Woche enden die Schulferien und damit auch die Urlaubszeit für viele von Ihnen. Wir hoffen, dass Sie erholt und gestärkt in den Alltag zurückkehren können. Auch für Verwaltung und Gemeinderat beginnen wieder arbeitsreiche Wochen. Wir wollen Sie heute über einige Vorhaben der Gemeinde informieren, die in den kommenden Monaten umgesetzt werden sollten:

  • Die Grundsatzentscheidung über das Sportgelände und das geplante Hotel im Bereich Egelsee hat der Gemeinderat Ende Juli getroffen. In den vorangegangenen Gesprächen und Beratungen war für die CDU sehr wichtig, dass die Interessen des TV Tamm und seiner Tennisabteilung berücksichtigt werden. Aus Sicht des Vereins wird dies mit der jetzt vorgeschlagenen Lösung gewährleistet: Die Tennisplätze im Außenbereich bleiben bestehen und die Tennishalle wird weiterhin vier Spielfelder haben. Vor allem aber erhält der Verein für die seitherigen Pavillons ein neues Clubhaus auf Kosten des Investors. Für Tamm insgesamt ist das Projekt ein Zugewinn, weil wieder ein Restaurant mit ansprechender gehobener Gastronomie für Familien- und Vereinsfeiern entstehen wird. Das Bebauungsplanverfahren soll in einer der nächsten Sitzungen des Gemeinderates eingeleitet werden. Hier werden wir darauf achten, dass es beim Neubau für das Restaurant und das Hotel bei den vier vorgesehenen Vollgeschossen zuzüglich einem zurückgesetzten Dachgeschoss bleibt. Auf jeden Fall müssen die vom Investor zugesagten 118 Stellplätze (Breite 2,75 m) festgeschrieben werden, wobei aus unserer Sicht diese Zahl noch sehr knapp bemessen ist. Der Gemeinderat hat einem Antrag der CDU zugestimmt, dass bei der Aufstellung des Bebauungsplans insbesondere auf die zu erwartenden verkehrlichen Auswirkungen des Vorhabens eingegangen wird. Lösungsmöglichkeiten sind aufzuzeigen, mit denen die Belastungen der Anwohner der angrenzenden Straßen so gering wie möglich gehalten werden können.
  • Ebenfalls in seiner letzten Sitzung vor den Sommerferien hat der Gemeinderat die Aufträge für die Reaktivierung des Tiefbrunnens Kirschenau als Notwasserversorgung erteilt. Grundlage hierfür ist ein bereits im Jahr 2002 getroffener Beschluss des Gemeinderats, auf dessen Umsetzung die CDU-Fraktion immer wieder gedrängt hat. Der diesjährige sehr trockene Sommer hat erneut vor Augen geführt, wie notwendig dieses Projekt als Vorsorge für unser wichtigstes Lebensmittel ist. Wir freuen uns über einen baldigen Baubeginn.
  • Bei den Beratungen zum laufenden Haushalt hatte die CDU beantragt, dass für die erforderlichen zahlreichen Investitionen in unsere Schulen und Kindertagesstätten ein Gesamtkonzept erstellt wird und Prioritäten festgelegt werden. In einer Klausursitzung des Gemeinderats wurde die Thematik zwischenzeitlich ausführlich in baulicher und finanzieller Hinsicht beraten. Förmliche Beschlüsse sind noch nicht getroffen worden. Dies soll in den kommenden Sitzungen geschehen. Für uns ist vorrangig, den Altbestand der Grundschule Hohenstange abzubrechen und durch Neubauten zu ersetzen. Ebenso erscheint uns eine Sanierung des Kindergartens Silcherstraße wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll zu sein. Auch hier ist wohl ein neues Gebäude erforderlich. Ob parallel weitere Vorhaben begonnen werden können, wie etwa an der Gustav-Sieber-Schule, hängt von unserer künftigen Haushaltssituation ab.
  • Das Bebauungsplanverfahren für das Neubaugebiet „Nördlich Calwer Straße“ muss fortgeführt werden. Die Nachfrage junger Familien nach Baugrundstücken ist ungebrochen. Sie erwarten zu Recht, dass nach den bisherigen Ankündigungen die Planungen konkretisiert werden. Im Bebauungsplan müssen aber auch die berechtigten Interessen der Anwohner in der Calwer Straße und Stuttgarter Straße berücksichtigt werden.
  • Im Oktober 2017 hat die CDU-Fraktion die Verwaltung gebeten, alle verkehrsrechtlichen und baulichen Maßnahmen zu prüfen, mit denen der Durchgangsverkehr in der Ortsdurchfahrt (Bahnhofstraße und Bissinger Straße) reduziert und der Lärmschutz verbessert werden kann. Hier liegen noch keine Ergebnisse vor. Ein erster Schritt könnte sein, zumindest in der Zeit von 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr Tempo 30 anzuordnen, wie dies in Asperg schon seit einiger Zeit gilt.

Für die CDU Tamm: Petra Brenner

Für die CDU-Fraktion im Gemeinderat: Adolf Bommer

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