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20.08.2018, 10:46 Uhr | Wolfgang Fröhlich
Ortsgeschichte und Natur pur: Rundgang durch die südliche Gemarkung mit Gerhard Kurz
Artikel auch im Amtsblatt der Gemeinde Tamm vom 24.08.2018

Nachdem im letztjährigen CDU-Sommer die nördliche Hälfte unserer Gemarkung erkundet wurde, stand in diesem Jahr der südliche Teil im Fokus, vor allem die Hurst an der Grenze zu Asperg. Und wieder war es ein eindrücklicher Nachmittag voller Details und mancher Besonderheiten aus der Ortsgeschichte von Tamm. Auch wer schon wiederholt mit Gerhard Kurz „auf Wanderschaft“ war, erfuhr Neues.         

Wer kennt noch den Hurstbrunnen und dessen von Angehörigen der älteren Generation geschätzte gesundheitsfördernde Wirkung? Wer erinnert sich noch an die langwierige Geschichte des Markungstausches zwischen Asperg und Tamm, der schließlich zum Ergebnis hatte, dass die Anwohner der Ludwigsburger Straße zu Tammer Bürgerinnen und Bürgern wurden? Wer kann den Sühnestein am Sattel, die Hütte der Weinbergschützen in der Hurst oder die Gruhe im Gewann Hofäcker kulturhistorisch einordnen? All dies und noch viel mehr wurde kenntnisreich erläutert und anhand von alten und aktuellen Flurkarten veranschaulicht.

Nicht nur die Ortsgeschichte hat die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beeindruckt, sondern auch die vielfältige Naturlandschaft der Hurst. Ob gepflegte Kleingärten, Streuobstwiesen oder ausgedehnte Heckenzüge – alles ist wichtig und muss erhalten werden. Unverantwortlich wäre es, diesen Grünzug durch eine Nordumfahrung von Asperg zu zerschneiden. Fazit einer Teilnehmerin dazu: „Hoffentlich verschwindet dieser Vorschlag endgültig im Archiv. Es ist gut, dass der Tammer Gemeinderat ihn eindeutig abgelehnt hat.“

Die Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Tamm, Petra Brenner, dankte abschließend Gerhard Kurz dafür, dass er seinen reichen Schatz an ortshistorischem Wissen weitergegeben und damit für einen gelungenen Nachmittag gesorgt hat. Der Rundgang fand seine Fortsetzung in der VfB-Gaststätte. Natürlich wurde dabei auch Aktuelles aus der Tammer Kommunalpolitik diskutiert. Im Mittelpunkt stand der am gleichen Tag in der Ludwigsburger Kreiszeitung erschienene Artikel über den Vorschlag von Bürgermeister Bernhard, für Tamm die Verleihung der Stadtrechte zu beantragen. Hierzu eine Stimme aus der Diskussion: „Dies wird abgesehen von neuen Ortschildern und Briefbögen kaum zusätzliche Kosten zur Folge haben und bringt allenfalls etwas Imagegewinn. Aber eigentlich gibt es Wichtigeres für die Gemeinde, z.B. die Sanierung unserer Schulen und Kindergärten oder die Erschließung von Baugebieten für junge Familien.“

Wir hoffen, dass in den nächsten Jahren noch genauso informative Rundgänge im Rahmen des CDU-Sommerprogramms stattfinden können.


Fotos vom Rundgang hier.
Kurzvideo hier.

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