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09.03.2016, 08:47 Uhr
Klaus Herrmann: Keine Neuverschuldung zulasten künftiger Generationen
Gerhard Stratthaus MdL spricht zum Thema Finanz- und Wirtschaftspolitik
„Trotz sprudelnder Steuereinnahmen hat es die grün-rote Landesregierung nicht geschafft ohne neue Schulden auszukommen“ sagte der Landtagsabgeordnete Klaus Herrmann bei einer Veranstaltung mit dem ehemaligen Finanzminister Gerhard Stratthaus in Tamm. Eine Neuverschuldung ginge immer zulasten künftiger Generationen. Klaus Herrmann setzt sich deshalb für eine Finanzpolitik ein, in der sich die Ausgaben an den Einnahmen orientieren und ein ausgeglichener Haushalt geschaffen werden kann. Der ehemalige Finanzminister von Baden Württemberg Gerhard Stratthaus betonte, dass in den letzten Jahren die Hälfte aller Bundesländer Schulden zurückgezahlt hat, während in Baden-Württemberg die Verschuldung von 43 auf 46 Milliarden erhöht wurde. Dies müsse bei einem Regierungswechsel dringend geändert werden.
Die niedrigen Zinsen sieht Gerhard Stratthaus, der Mitglied im Leitungsausschusses der Finanzmarktstabilisierungsanstalt war, als Glück an, da man die Wirtschaft dadurch ankurbeln könne. Man müsse jedoch auch für Zeiten vorsorgen, in denen dies wieder anders sei. Auch deshalb sei es immens wichtig sich nicht weiterhin neu zu verschulden. Deshalb fordert die CDU Baden-Württemberg, dass man die sprudelnden Steuereinnahmen dafür nutzt, Rücklagen zu bilden oder Schulden abzubezahlen.
Bei der anschließenden Diskussion betonte Gerhard Stratthaus wie sehr Baden-Württemberg von der Europäischen Union profitiere. „Als eines der exportstärksten Bundesländer ist eine solche Gemeinschaft enorm wichtig, um die wirtschaftliche Stärke zu erhalten.“
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